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Naturfreundejugend Hessen
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12. März: Menschenkette im Südwesten Atomausstieg in die Hand nehmen!

Am 12. März gehen wir wieder auf die Straße - quer durchs ganze Land: Auf über 40 Kilometern bilden wir eine gigantische Menschenkette zwischen dem AKW Neckarwestheim und der Landeshauptstadt Stuttgart. Gemeinsam mit Zehntausenden nehmen wir jetzt den Atomausstieg selbst in die Hand!

Nach den starken Protesten im letzten Jahr heißt es jetzt Dranbleiben. Die Politik wird sehr genau beobachten, ob unser politischer Druck nun nachlässt oder ob wir weiter entschieden protestieren und dafür sorgen, dass sie mit ihren unverantwortlichen Atom-Entscheidungen nicht durchkommt. Deswegen kommt es auf dich an: Sei bei der Menschenkette dabei!

Kurz vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg wollen wir der kommenden Regierung, ganz egal aus welchen Parteien sie bestehen wird, ein starkes und unübersehbares Zeichen geben: Wer uralte AKW wie Neckarwestheim 1 am Netz lässt, der kann was erleben. Denn niemand braucht Atomkraft und niemand will Atomkraft.

Warum gerade Baden-Württemberg? Weil dort nicht nur vier AKW, sondern mit Neckarwestheim 1 auch einer der ältesten und gefährlichsten Atommeiler steht. Weil die Landesregierung als oberste Atombehörde im "Ländle" und Miteigentümerin des Betreiberkonzerns EnBW direkt über deren Weiterbetrieb entscheidet. Und weil der jetzige Ministerpräsident Stefan Mappus einer der größten Verfechter der Atomenergie ist. Die Wahl in Baden-Württemberg ist also auch eine Abstimmung über die schwarz-gelbe Atompolitik und unser Protest im Süden wirkt auch auf die Bundesregierung in Berlin.
Aufruf
Den Atomausstieg in die Hand nehmen!

Menschenkette vom AKW Neckarwestheim nach Stuttgart

Bis über das Jahr 2040 hinaus hat die Bundesregierung die Laufzeiten der Atomkraftwerke verlängert. Diese Klientelpolitik dient alleine den Stromkonzernen: Ihnen spült der Atom-Deal Zusatzgewinne von fast 100 Milliarden Euro in die Kassen. Die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke wurde über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden. Wir wollen raus aus einer Technologie, die ein verheerendes Unfallrisiko birgt, den dringend notwendigen Ausbau Erneuerbarer Energien blockiert und tausenden Generationen tödlichen Atommüll aufbürdet. Wir wollen die Atomkraftwerke abschalten – und zwar jetzt!

Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus und seine Landesregierung gehören zu den größten Verfechtern der Atomenergie. Die kommende Landtagswahl im „Ländle“ ist damit auch eine Abstimmung über die schwarz-gelbe Atompolitik. Eine neue Landesregierung muss den Atomausstieg selbst in die Hand nehmen – und die baden-württembergischen Meiler in Neckarwestheim und Philippsburg abschalten. Hierzu braucht es eine konsequente Atomaufsicht, die höchste Sicherheitsanforderungen stellt und den Betrieb der Reaktoren damit unrentabel macht. Zugleich verlangen wir einen konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energien – dezentral und bürgernah.

Zwei Wochen vor der Landtagswahl senden wir ein spektakuläres Signal gegen den Atom-Deal: Auf Atomkraft setzen? Nicht mit uns! Mit zigtausenden Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet werden wir am 12. März eine große Aktions- und Menschenkette zwischen der Landeshauptstadt Stuttgart und dem AKW Neckarwestheim bilden.

Die Alternativen zur Risikotechnologie Atomkraft sind längst da, sie müssen nur durchgesetzt werden. Die Zukunft ist erneuerbar – im Dreiklang von Erneuerbaren Energien, Energiesparen und Energieeffizienz. Jetzt nehmen wir den Ausstieg selbst in die Hand!

Mehr zur Menschenkette: www.anti-atom-kette.de

Die Menschenkette wird gemeinsam organisiert von .ausgestrahlt, dem Kampagnennetzwerk Campact, dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, den Naturfreunden Deutschlands und Robin Wood.

Weitere Informationen gibt es unter www.ausgestrahlt.de/

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