Judengasse/ Börneplatz

Bis zum Jahr 1811 war es jüdischen Menschen in Frankfurt verboten, außerhalb der „Judengasse“ zu wohnen. Nach der Aufhebung des Ghettozwanges wurden zentrale Orte des Ghettos nach dem jüdischen Schriftsteller Ludwig Börne in „Börnestraße“ und „Börneplatz“ umbenannt. Nachdem das NS-Regime die jüdische Geschichte des Ortes auszulöschen versuchte, führte erst die Besetzung des Börneplatzes durch Aktivist*innen im Jahr 1987 dazu, dass am Börneplatz ein Raum für ein Erinnern an die jüdische Geschichte geschaffen wurde.

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